Definition: Der Wirtschaftskreislauf1 beschreibt dem Umlaufprozess von Gütern den dafür aufgewendeten Zahlungsmitteln. Jeder Teilnehmer im Wirtschaftskreislauf bietet Produktionsfaktoren2 an.

einfacher Wirtschaftskreislauf

Ausgangspunkt:

  • Nur folgende Teilnehmer (Haushalt und Unternehmen)
  • keine außenwirtschaftlichen Beziehungen
  • es wird das gesamte Einkommen verbraucht
  • es werden alle Güter verbraucht

Die beiden Teilnehmer (Unternehmen und Haushalte) sind zu sog. Sektoren zusammengefasst.

erweiterter Wirtschaftskreislauf

Ausgangspunkt:

  • Alle folgende Teilnehmer (Haushalt, Unternehmen, Ausland, Staat, Finanzsektor)
  • außenwirtschaftlichen Beziehungen
  • es wird nur ein Teil des Einkommens verbraucht (Ersparnisbildung)
  • es wird nur ein Teil der produzierten Güter verbraucht (Investitionszwecke)

Footnotes

  1. englisch Circular flow of income

  2. jene materiellen und immateriellen in der Herstellung verwendeten Güter